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Der Polnische Verein der Psychiatrieschwestern und Pflegern

Unsere Ziele und statuarische Tätigkeit:

  • Förderung der Entwicklung psychiatrischer Krankenpflege
  • Äußerung unserer Meinung zu öffentlichen Angelegenheiten
  • Integration der Milieu psychiatrischer Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen
  • Unterstützung der Selbst- und beruflichen Entwicklung
  • Förderung der psychischen Gesundheit mithilfe verschiedener Initiativen
  • Vertretung der Interessen unseres Berufsstandes 
  • Sorge um die Ethik unseres Berufs

Anna Dudek - Präsident

        Am 23 Dezember 2011 wurde der Polnische Verein der Psychiatrieschwestern und Pflegern gegründet. Dieses Ereignis war wie ein Weihnachtsgeschenk für alle Mitglieder des Verbandes, da die Eintragungsverfahren lange dauerte und problematisch war. Die Ursprünge des Vereins reichen jedoch zurück bis ein paar Monate früher. Schon im März 2011 entstand die Idee der Gründung des Vereins, und zwar während der Konferenz "Psychiatrische Krankenpflege – arbeitsbedingte Gefahren und Gesundheit", die am Warschauer Institut für Psychiatrie und Neurologie stattfand. Die Initiatorin war Bożena Kosińska – Oberschwester im Woiwodschaftskrankenhaus für Psychiatrie in Radom. Es erwies sich, dass die psychiatrische Krankenpflegern es für nützlich hielten, einen Verein zu gründen. Am 29 September 2011 sind 48 Krankenpflegern und Krankenpflegerinnen aus ganz Polen nach Ząbki gefahren, ins Woiwodschaftskrankenhaus "Drewnica" für Patienten mit Neurotischen und Psychischen Störungen.
Die Gründungsversammlung verlief in einer freundlichen Atmosphäre.
Es wurde ein Beschluss gefasst, den Verein zu gründen, und es wurde sowohl das Gründungskomitee eingerichtet, als auch die Komiteeverwaltung und das Audit Komitee gewählt. Man nahm die Satzung des Vereins an, über den die Versammelten diskutiert hatten.

        Während des Wartens auf die Eintragung entstand die Internetseite des Vereins, von Anna Kamińska erstellt. Der Direktor des Woiwodschaftskrankenhauses "Drewnica" für Patienten mit Neurotischen und Psychischen Störungen – Waldermar Giza - stellte dem Verein kostenlos Raum zur Verfügung. Es wurde ein Wettbewerb für das Logo unseres Vereins ausgeschrieben, für den viele interessante Projekte gemeldet wurden – die Gewinnerin wurde Anna Kamińska. Bei der graphischen Bearbeitung half auch eine Freiwilligin, Monika Suchecka.

        Die Prozeduren dauerten sehr lange und  mussten von Krankenschwestern besorgt werden. Zurzeit kann der Verein beginnen, seine statuarische Voraussetzungen zu erfüllen: die Entwicklung der psychiatrischen Krankenpflege fordern, sich zum Thema psychiatrischer Krankenpflege äußern, unseres Milieuintegrieren.Die Arbeit mit Menschen mit psychischen Krankheiten wird oft falsch wahrgenommen. Sogar diese Personen, die in medizinischen Berufen arbeiten, wissen nicht viel von der Arbeit einer Krankenschwester in der Abteilung für Abhängigkeits- oder psychischen Erkrankungen. Die psychiatrische Krankenpflege tritt in den Hintergrund unter allen anderen Pflegebereichen. Als Beweis kann die Anordnung des Gesundheitsministers über die Berufung eines Teams für die Bestimmung der Beschäftigungsnormen für Pflegende und Hebammen dienen. Zu diesem Team wurde niemand berufen, der berufstätig mit Psychiatriepflege zu tun hat.Das Gesundheitsministerium unterschätzt die wichtige Rolle, die die psychiatrischen Krankenpfleger spielen. Unsere Arbeit verlangt, dass man nicht nur die Meinung der Theoretiker, sondern auch die der Praktiker einholt. Deswegen wollen die Mitglieder des Vereines dazu Recht haben, sich im öffentlichen Raum zu ihrem Arbeitsgebiet zu äußern, sie wollen ihren Kollegen und Kolleginnen bei ihrer beruflichen Entwicklung helfen, psychische Gesundheit fördern sowie die Interessen unseres Berufsstandes vertreten und für die Ethik unseres Berufs sorgen. Die Krankenpflegern und Krankenpflegerinnen, die in den psychiatrischen Abteilungen arbeiten, haben ein großes Wissen und eine langjährige Erfahrung in ihrer Arbeit, weswegen sie bei der Heilung der Patienten nötig sind. Aus diesem Grunde ist die Idee des Gesundheitsministeriums, die Spezialisierung auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung zu liquidieren, außergewöhnlich ungerecht. Der Spruch "vorbeugen ist besser als heilen" ist doch allen bekannt.

        Der Verein sucht in ganz Polen solche Leute, die etwas für die Psychiatriepflege machen könnten. Bisher gab es keine Vertreter unseres Milieus, weder auf der regionaler noch auf der Regierungsebene. Auf unseren Berufsstand wurde keine Rücksicht genommen, was zu merken ist, wenn man die Liste der Woiwodschaftskonsultanten im Bereich der Psychiatriepflege betrachtet – es gibt sehr wenig von ihnen. Vermutlich ist der Grund dafür, dass die Eigenart unseres Berufes in meisten gesetzlichen Regelungen nicht berücksichtigt wird. Der Polnische Verein der Psychiatrieschwestern und Pflegern will das ändern.

        Wir haben vor, nationale und internationale Konferenzen, Schulungen und Seminare zu organisieren. Über das Internet möchten wir unser Wissen mit diejenigen Kollegen und Kolleginnen mitteilen, die nur begrenzten Zugang zu gut ausgestatteten wissenschaftlichen Bibliotheken haben. Der Verein sucht solche Leute, die uns helfen wollten, indem sie kostenlos ihr Wissen teilen würden. Die bisherige Tätigkeit unserer Organisation besteht in der freiwilligen Arbeit der Mitglieder und der Helfer. Wir wollen Gelder aus privaten und öffentlichen Quellen sammeln, um in der Zukunft die Entwicklung der Psychiatriepflege zu fördern. Wir wollen zeigen, dass die psychiatrischen Krankenpfleger keine Aufseher, sondern Partner bei einem therapeutischen Team sowie für die Kranken sind. Deshalb streben die Krankenpfleger und Pflegerinnen danach, ihre berufliche Fähigkeiten zu verbessern. Sie wollen nämlich ausgebildet, sachkündig und empathisch sein. Darüber hinaus will unsere Organisation in die polnische Psychiatriepflege betreffenden Entscheidungsfindungen einbezogen werden. In dem Verein gibt es jetzt
50 Personen – das ist zugleich wenig und viel, zumal da wir erst mit unserer Tätigkeit beginnen.

        Wir bedanken uns herzlich bei denen, die uns bereits mit ihren Problemen vertraut haben. Es ist in unserem gemeinsamen Sinn, dass wir ihnen helfen.
Wir möchten gerne mit diesen Personen oder Institutionen Kontakt aufnehmen, die zusammenarbeiten möchten, beziehungsweise uns in technischem oder meritorischem Sinne unterstützen könnten.

        Wir hoffen darauf, andere Vereine, Stiftungen und Organisationen, die denselben Zielen verfolgen, zur Kooperation zu ermutigen. Wir laden herzlich zum Besuch unserer Internetseite ein:www.pspipp.pl. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – hier die E-Mail Adresse: pspipp.ngo@gmail.com.



Schreiben Sie bitte auf:

Polskie Stowarzyszenie Pielęgniarek i Pielęgniarzy Psychiatrycznych
ul. Rychlińskiego 1
05-091 Ząbki
Polska

 

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